Bruderschaft

0 Comments | Verfasst am 22. Aug 2011

Lars (Thure Lindhardt) ist Sergeant in der Armee. Nach dem er bei einem Tête-à-Tête mit einem Kammeraden erwischt wurde, muss er die Einheit verlassen. Als Konsequenz wird er in eine ultranationale Gruppe versetzt. Da er weiß, wie er sich am besten hervortun kann, steigt er schnell die Karriereleiter hoch, was jedoch bei so manchem Konkurrenten für Unmut sorgt. Vor allem der Skinhead Jimmy (David Dencik) macht aus seiner Abneigung kein Geheimnis. Um die Einheit zu stärken und das Problem aus dem Weg zu schaffen, werden die beiden Streithammel in eine Wohnung gesperrt, damit Jimmy den neuen Rekruten schulen kann.

Das Drama kommt am 08. September 2011 in die deutschen Kinos.

Tournée

0 Comments | Verfasst am 21. Aug 2011

Gedemütigt vom Lebens, steht der ehemalige Tv Produzent Joachim (Mathieu Amalric) vor einem Scherbenhaufen, bestehen aus Konflikten, Feinden und Schulden. An dem Punkt angekommen, an dem er es nicht mehr ertragen kann, verlässt er Frau und Kind um in den USA einen Neuanfang zu versuchen. Mit einer New Burlesque Show schafft er es tatsächlich zurück in die Show-Branche. In Amerika bekannt geworden, wagt Joachim den Weg zurück nach Frankreich um auch dort, dem Land der geheimnisvollen Erotik, ein Comeback zu versuchen. An der französischen Küste entlang, ziehen die Tanzkünstler von Stadt zu Stadt und begeistern ihre Zuschauer mit ihrer fröhlichen und auch etwas anrüchigen Show. Auch hinter den Kulissen lebt die Gruppe in familiärer Gemeinsamkeit zusammen, trotz melancholischer Hotelzimmer und zu wenig Geld. Beflügelt von dem Erfolg, träumt Joachim von einer großen Abschiedsshow in Paris. Dort angekommen muss er jedoch feststellen, das zeit nicht alle Wunden heilt.

Der Film „Tournée“ erscheint am 08. September 2011 in den deutschen Kinos.

Lollipop Monster

0 Comments | Verfasst am 04. Aug 2011

Gleich und gleich gesellt sich gern. Das gilt auch für die Freundschaft zwischen Ari und Oona. Ari gehört zu der etwas besser betuchten Gesellschaft. Ihre Mutter ignorier das erwachsen werden ihrer Kinder und ihr Bruder ist der Diktator der Familie. Die fehlende Liebe versucht sie sich von älteren Männern zu holen, die sie mit ihrem puppenhaften Äußeren verführt. Auch versucht Ari die düstere Oona für sich zu gewinnen. Die gehört zur Mittelschicht und leidet unter dem Selbstmord ihres Vaters. Sie versucht die eingebildete Schuld an dessen Tod durch Selbstverstümmelung zu befriedigen. Beide teilen dieselbe Leidenschaft- Der Baron, Sänger der Band „Tier“. Zusammen versuchen sie im Großstadtdschungel zu überleben. Teilen Leid und Glück miteinander und schaffen es sich von ihren Qualen gegenseitig zu heilen. Als Ari jedoch eine Affäre mit Oonas verhasstem Onkel Lukas beginnt, steht ihre Freundschaft auf der Kippe. Es gibt nur eine Lösung, um ihre enge Beziehung und Zuneigung zu retten…

Am 25. August 2011 erscheint das mitreisende Teenie-Drama in den Kinos.

Fliegende Fische müssen ins Meer

0 Comments | Verfasst am 03. Aug 2011


Für exzentrische Mütter ist kein Platz in der Welt. So auch nicht für Roberta (Meret Becker). Sie ist die Mutter von drei Kindern, hat eine Vorliebe für kurzweilige Liebesbekanntschaften und bunten Klamotten. Ihre älteste Tochter Nana empfindet sie als peinlich und unfähig. Aus diesem Grund übernimmt die 15-Jährige die Rolle der Erziehungsberechtigten und versorgt ihre jüngeren Bruder selbst. Als das Jugendamt Roberta droht ihr die Kinder weg zu nehmen, schwört diese Enthaltsamkeit und Besserung. Nana glaubt jedoch nicht an den Besserungswillen ihrer Mutter und beschließt das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Ein Mann muss her. Jemand der sich als Liebhaber für die Mutter und als liebevoller Stiefvater für sie und die Geschwister eignet. Nana trifft auf einen Mann der alles mit zu bringen scheint, was sie sich für einen Idealen Familienvater wünscht. Dumm nur, das sie sich selbst in den Auserwählten verliebt.

Am 25. August 2011 erscheint die verrückte Familienkomödie in den Kinos.

Swansong: Story of Occi Byrne

0 Comments | Verfasst am 31. Jul 2011

Austin (Martin McCann), auch Occi genannt, lebt mit seiner Mutter im Irland der 70er Jahre. Als Bastard geboren und mit einer Behinderung geschlagen, hatte es der junge Mann noch nie leicht in seinem Leben. Er und seine Mutter werden von den Bewohnern ihres kleinen Städtchens gemieden und denunziert. Occi lebt in seiner eigenen, kleinen Welt und trauert dem Vater nach, den er nie gehabt hatte. Also macht er sich auf die Suche nach seinem Vater. Trifft auf viel grausames und auch liebevolles. Die Suche entpuppt sich als keines Abenteuer, bei dem er sich und die Welt um ihn herum neu entdeckt.

Der Film „Swansong: Story of Occi Byrne“ erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem in den Kategorien Bester Film, Bester Darsteller und Bester Nebendarsteller. Am 25. August 2011 feiert der Film Premiere in denn deutschen Kinos.

Homies

0 Comments | Verfasst am 30. Jul 2011

Marvins (Jimi Blue Ochsenknecht) Leben ist die Musik- Hip Hop im Speziellen. Auch wenn seine Mutter, eine erfolgreiche Immobilienmarklerin, sein Leben bis ins kleinste Detail vorgeplant hat, hat er vor, seinen Traum zu verwirklichen. Das Einzige, was ihm dabei im Weg steht, ist seine noble Herkunft. Denn die bekanntesten Hopper stammen aus eher ärmlichen Verhältnissen, wie man weiß. Als Kind der oberen Schicht hat man es da schon etwas schwerer ernstgenommen zu werden. Die Situation, zwischen ihm und seiner Mutter, beginnt sich zuzuspitzen. Zufällig trifft er auf sein größtes Idol- den Rapper DW Court. Da fasst er den Entschluss, auf die Pläne seiner Mutter zu pfeifen und macht sich auf, sein Ziel auf eigene Faust zu erreichen. Er trifft auf die Musiker-Clique von Osman und Stella, die ihn mit offenen Armen aufnimmt. Er sieht sich genötigt, seine Herkunft zu verschweigen und baut ein kleines Lügengerüst um sich auf. Und doch, hier erfährt er zum ersten Mal, wie Bestätigung und Vertrauen einen künstlerisch beflügeln können. Dazu kommt noch, dass er sich Hals über Kopf in Stella verliebt. Gerade als er dachte, es könnte nicht besser werden, kommt Osman seiner Lüge auf die Schliche.

Am 18. August 2011 kommt der musikalische Film in die deutschen Kinos.

Shopping Girls

0 Comments | Verfasst am 26. Jul 2011

Kinder sind grausam- Teenager manchmal sogar ein bisschen mehr. Der Film „Shopping Girls“ erscheint am 18. August 2011 in den Kinos und erzählt die Geschichte eines Mädchen, das einfach nur dazu gehören will.

Alicja ist ein normales Mädchen in Polen. Sie kommt aus bürgerlichen Verhältnissen, was in ihrer Heimat kurz vor der Armut bedeutet. Sie kann sich keine Kleidung von Designern leisten und ihr Handy ist auch eines der etwas älteren Modelle. Sie gehört nicht gerade zu den beliebtesten Mädchen und lebt ein Leben im Schatten der It-Girls an ihrer Schule- Milena, Kaja und Julia. Diese lernt sie zufällig kennen und bekommt die Möglichkeit in ihre Clique aufgenommen zu werden. Sie muss nur eines dafür tun: Sponsoren finden. Bei den Sponsoren handelt es sich um ältere Männer, die jungen Mädchen Kosmetika und Kleidung kaufen und als Gegenleistung Sex dafür bekommen. Alicja lässt sich darauf ein und erntet mit ihren „Erfolgen“ immer mehr Ansehen innerhalb der Clique und der Schule. Irgendwann kommt sie jedoch an einen Punkt, an dem sie sich nicht mehr sicher ist, ob sie das alles überhaupt will. Denn irgendwann steckt sie zu tief in dem Karussell aus Prostitution und Geheimnissen.

Die Einsamkeit der Primzahlen

0 Comments | Verfasst am 19. Jul 2011

Die Liebe ist so komplex wie eine lineare Funktion oder eine geometrische Gleichung. Sie hat Ähnlichkeit mit den Primzahlen, die so viele Schüler in den Wahnsinn treiben. Diese Komplexität wird am 11. August 2011 auf´s neue analysiert. Diesmal von dem italienischen Regisseur Saverio Cistanzo.

Alice (Alba Rohrwacher) und Mattia (Luca Marinelli) haben vieles gemeinsam. Beide leiden unter den traumatischen Erlebnissen aus ihrer Kindheit. Mattia verlor aus Unachtsamkeit seinerseits seine Zwillingsschwester. Alice verlor das Vertrauen zu ihrem Vater. Beide treffen sich als Teenager auf einer Straße. Sie sind fasziniert vom Leid des jeweils anderen. Auf einer Party kommen sie sich näher. Plump und doch verbindlich finden sie zu einander, wollen bei dem jeweils anderen sein. Doch das Leben geht weiter. Sie werden erwachsen. Mattia, sehr abgemagert, geht nach Jena zum studieren und Alice, dick geworden, arbeitet als Fotografin. Sie verzerren sich nach Liebe und doch bleiben sie allein. Alice wird zur Hochzeit einer Freundin eingeladen und will das Mattia ihr Begleiter ist. Sie trennen sich. Viele Jahre später sucht Alice Mattia in Jena und findet ihn. Es ist ihr letzter Versuch die unlösbare Gleichung ihrer Liebe zu entwirren.

Gedreht wurde der Film zu großen Teilen in Deutschland und erscheint am 11. August 2011 in den Kinos.

Shit year

0 Comments | Verfasst am 16. Jul 2011

Alles hat einmal ein Ende. Davon handelt der Film „Shit year“, dass dritte Werk des amerikanischen Regissuers Cam Archer.

Colleen West (Ellen Barkin) ist eine renommierte Schauspielerin, die sich dem Ende ihrer Karriere mehr als bewusst ist. Die letzte Aufführung ihres Theaterstücks “Star Witness” ist vorbei und die Presse hat auch kein Interesse mehr an ihr. Es wird Zeit für einen Tapetenwechsel. Um einen würdigen Abgang zu inszenieren packt sie ihre Koffer und plant sich mit Würde und Anstand aus Hollywood zurück zu ziehen. Sie will in die Berge um dort etwas Ruhe zu finden. Dort angekommen und mit sich selbst allein, stellt sie fest, dass, als sie sich entschloss ihre Karriere ohne Kampf aufzugeben, sie auch sich selbst auf gab.

Cam Archer wirft einen kritischen Blick auf die Traumfabrik Hollywood und auf das Leben einer Frau, die glaubt, mit ihrer Karriere alles verloren zu haben. Am 11. August 2011 erscheint der Film in den deutschen Kinos.

Angéle und Tony

0 Comments | Verfasst am 12. Jul 2011

Dass die französische Filmszene gerne mit tief greifenden Liebesgeschichten um sich schmeißt dürfte in den letzten Jahren ausreichend bekannt geworden sein. Am 04. August 2011 kommt solch eine Geschichte in die deutschen Kinos. In dem Film „Angéle und Tony“ wird die Zweckmäßigkeit einer Nutzehe analysiert.

Angéle (Clotilde Hesme) hatte eine wilde Jugend. So wild, das sie ihren Sohn an die Behörden abgeben musste. Tony (Grégory Dagebois) lebt in einem kleinen Fischerdorf, ohne Frau, dafür aber mit seiner Mutter. Angéle möchte ihren Sohn zurück bekommen, wobei eine Ehe ihre Chancen verbessern könnte. Sie gibt eine Anzeige auf, in der sie einen Mann genau für diesen Zweck sucht. Tony meldet sich daraufhin bei ihr und sie treffen sich. Beide haben nicht das Gefühl, dass sie an ihr Ziel kommen, was bei Tony für Gleichgültigkeit und bei Angéle für Starrköpfigkeit sorgt. Sie nistet sich bei ihm ein, worüber Tony´s Mutter nicht gerade glücklich ist. Auch die restlichen Bewohner des kleinen Dorfes beäugen den Neuankömmling kritisch. Doch die Zeit vergeht, Tony und Angéle nähern sich an und die Dorfbewohner gewöhnen sich an sie. Ein zartes Band beginnt Tony und Angéle zu verbinden. Es scheint alles gut zu laufen, vorausgesetzt Angéles Vergangenheit kommt nicht ans Licht.

Regie-Debütant Alix Delaportes erzählt liebevoll die Geschichte zweier Menschen, die das Leben so gemacht hat, wie sie schlussendlich sind.